Narren mit ganzjährigem Engagement

Narren mit ganzjährigem Engagement

Gruppenbild zum Abschluss des 39. Landesverbandstages in Braz

Braz. Verbandstag in der Klostertalhalle als Abschluss einer langen Saison.

Über das närrische Großaufgebot nach Ostern freute sich am vergangenen Samstag Zunftmeister Alois Vonbank, der mit den Mitgliedern der Funkenzunft Braz die 39. Generalversammlung des Verbandes Vorarlberger Fasnatzünfte und –Gilden (VVF) auf die Beine stellte. Das Ganze bereits zum dritten Mal wie der erfahrene Funktionär mit dem Hinweis, dass in seiner Heimatzunft der Mitgliedsbeitrag in Form von „Buscheln“ abzugeben ist, auf den Punkt brachte. VVF – Präsident Michel Stocklasa richtete seinen Gruß nach einer 115-tägigen Fasnat an die aus fast allen Landesteilen angereisten Delegationen, darunter auch die Präsidenten außer Dienst Gerhard Montibeller und Martin Wolf sowie die Fasnaträte Horst Mathis, Manfred Schnetzer, Karlheinz Blumauer und Ronald Rettenberger.  Mit einem umfänglichen Bericht thematisierte der Landespräsident das Volksereignis Fasnat, dass gerade in Vorarlberg flächendeckend und ganzjährig gelebt wird. „Wir sind weit mehr als nur selbsternannte Spaßmacher“, stellte Stocklasa deutlich klar.

Gutes Zeugnis

Die Schwerpunkte des vergangenen Jahres sowie die Herausforderungen der Zukunft komplettierten die Ausführungen, welche auch die Abordnung des Schweizer Fasnachtsverbandes HEFARI mit deren Präsidenten Ferdi Segmüller, die Bürgermeister Hans Peter Pfanner (Innerbraz) sowie Mandy Katzenmayer (Bludenz), Albert Winsauer (ehemaliger VVF Funkenreferent) und der Bludenzer Stadtrat Christoph Thoma, aufmerksam verfolgten. Während Schatzmeisterin Angelika Egger die Finanzgebarung des über 6.000 Mitglieder zählenden Verbandes erläuterte, gab Hans Baschnegger (Fasnatratvorsitzender – Stellvertreter) einen Einblick in die Arbeit des närrischen Aufsichtstrates, der dem Präsidium ein gutes Zeugnis ausstellte. 

Vergaben und Ehrungen

Landeshauptmann Markus Wallner würdigte das Wirken der Narretei: „Die vielen Akteure in den Vereinen machen die Fasnat in Vorarlberg zu einem großartigen Erlebnis für Jung und Alt“, so Wallner. Einstimmige Beschlüsse gab es für den nächstjährigen Landesnarrentag, der am 12. Januar bei den Jagdbergnarra in Schlins über die Bühne geht, für die Faschingszunft Gaißau mit der Austragung der Landesgardegala und die Rhinzigünar Lustenau, die sich gleich den Verbandstag 2021 sicherten. Stellvertretend für alle Narren die in den nächsten Monaten mit der höchsten Verbandsehrung bedacht werden, konnte Franz Stroppa von der Funkenzunft Braz das VVF – Ehrenzeichen in Empfang nehmen.

Zu- und Abgänge

Mit der Gugga „Gassafäger“ gibt es ein neues Probemitglied. Verabschiedet wurden Funktionär Rainer Föger der sich von 2006 bis dato im Verband engagierte, sowie die Gruppen „Wir geben Gas“ und das Insel Show Orchester „ISOH`97“ nach Vereinsauflösungen und die Funkenzunft Beschling samt der Rat von Hofen Zunft Lochau. Kleine Aufmerksamkeiten erhielten die Embser Schlossnarren, die Fasnatzunft Höchst sowie die Brazer Zunft für die Ausrichtung der letzten Landesveranstaltungen, ebenso die Ehrenamtlichen aus den Projektstellen (u.a. zentrale Wagenabnahme). „Bei der nächsten Generalversammlung gibt es eine präsidiale Hofübergabe“, kündigte Vorsitzender Stocklasa mit den Wünschen für ein gelungenes Verbandsjahr an.

Der Landesverband bedankt sich bei der Funkenzunft Braz für die Gastfreundschaft beim Verbandstag 2020 und wünscht allen Vereinen gutes Gelingen bei der Organisation und Durchführung der Jahreshauptversammlungen, sowie bei den geplanten Aktivitäten in den kommenden Wochen!

Bildergalerie Verbandstag Braz (Fotos Oliver van Dellen)

Bericht der Landespressestelle Vorarlberg

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