Starkes Zeichen für das Ehrenamt im Ländle
Knapp 1.000 Gäste, darunter Landeshauptmann Markus Wallner sowie Landesrat Christian Gantner, die Bürgermeister Eugen Gabriel (Frastanz), Mandy Katzenmayer (Bludenz) sowie Kurt Krottenhammer (Langenegg), genossen am 12. September 2018 einen geselligen „närrischen“ Abend im Zelt bei der Brauerei Frastanz. Als Anerkennung für die Arbeit rund um das Kulturgut Fasnat lud das Land Vorarlberg die Fasnatzünfte und Gilden zum „Dankeabend“. Ein generationsübergreifendes Spektakel war es allemal, gaben sich Vertreter der Zünfte, Garden, Gilden, Musikzüge, Wagen- und Funkenbauer sowie königlich – närrische Hoheiten von jünger bis älter, ein Stelldichein, was auch GF. Kurt Michelini (Brauerei Frastanz) mit Freude verfolgte.
Von Gugga bis zur Büttenrede
Das beinahe komplett anwesende VVF – Team, dabei auch die Ehrenmitglieder Peter Wolfsberger, Hans Baschnegger, Martin Wolf, Ernst Schmid, Monika Höscheler – Mähr sowie Hans König, zeigten sich vom „kleinen“ Narrentag mit der lautstarken Einleitung durch die Guggamusik „Schneggahüsler Frastanz“, sehr angetan. Applaus erntete aber auch Hugo Nussbaumer, der als „Schnorrawagglar“ (bekannt vom Dornbirner Narrenabend) einige Pointen bei seiner Büttenrede im Gepäck hatte. Übrigens, Fasnats- bzw. Faschingsaktivitäten haben in Vorarlberg eine lange Tradition. Älteste Belege reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück.
Fasnat als Erlebnis für Jung und Alt
Und die Freude, sich zu kostümieren und in anderer Rolle ein Stück weit dem Alltag zu entfliehen, sei bis heute ungebrochen, unterstrich der Landeshauptmann mit Verweis auf das stark verankerte Brauchtum in Vorarlberg. Jedes Jahr aufs Neue übertrage sich während der närrischen Zeit die Begeisterung der Mitglieder in den verschiedenen Gruppen, Zünften und Gilden auf weite Teile der Bevölkerung. Wallner: "Dabei machen die Engagierten in den Vereinen die Fasnat in Vorarlberg zu einem großartigen Erlebnis für Jung und Alt". Es würde "in allen Regionen fröhlich und ausgelassen gefeiert, sehr familiär und stets friedlich und mit Verantwortung".
An ghöriga Riebl
Seitens des Landesverbandes (VVF) standen Präsident Michel Stocklasa sowie Landeszere und Webmaster Gernot Reumüller im Talk Rede und Antwort, ehe Moderator und Kabarettist Markus Linder sein Können u.a. mit einem eigenen Rap zu den bekanntesten Narrensprüchen unter Beweis stellte. Beste Unterhaltung lieferte die Gruppe „Kurzfristig“, während der bekannte Mundarttitel „AN GHÖRIGA RIEBL“ (Musiker M. Linder), die Gäste passend auf die schmackhafte Nachspeise einstimmte. „Ein starkes Zeichen für das Ehrenamt im Ländle“, resümierten die anwesenden Abordnungen, welche die angebotene kostenlose An- und Abfahrt mit Bus und Bahn gerne nutzten.
Dank für Wertschätzung
Der Landesverband Vorarlberger Fasnatzünfte und –gilden (VVF) bedankt sich besonders beim Land Vorarlberg für die hohe Ankerkennung und Wertschätzung sowie die hervorragende Zusammenarbeit bei der Durchführung der Veranstaltung unter dem Motto: „An zünftiga Obad“. Ein Gruß an alle Beteiligten, welche zum Gelingen des „Narren – Treffens“ beigetragen haben.
(Bild VLK: LH Mag. Markus Wallner, LR Christian Gantner mit charmanter Begleitung der drei Schwestern als örtliches Markenzeichen samt den Funktionären des VVF
Alle Bilder des Abends aus der Socialmedia Box
Narrenrap
Moderator und Kabarettist Markus Linder stellte aus allen Narrenrufen des Landes einen Narrenrap zusammen.
