Die Faschingsgilde der Hörbranzer Raubritter blickt mit großer Freude und Stolz auf eine gelungene Saison 2025/2026 im Leiblachtal zurück. Mit dem 49. Prinzenpaar aus Hörbranz – Prinz Oliver und Prinzessin Tanja – sowie den Infantinnen Lena und Alissa ist es den Prinzenpaarmachern erneut gelungen, ein sympathisches und engagiertes Regentenpaar zu finden. Mit viel Herzblut und Begeisterung gestalteten sie den Fasching in der Gemeinde aktiv mit und prägten die närrische Zeit mit zahlreichen Auftritten.
Bereits bei der offiziellen Vorstellung am 11. November im Leiblachtalsaal zeigte sich die große Begeisterung: Das neue Prinzenpaar wurde mit viel Applaus empfangen. In kürzester Zeit stellte sich auch das Gefolge zusammen, sodass die große Faschingsgilde bei vielen Veranstaltungen gemeinsam auftreten konnte. Bei ihren Besuchen wurden Prinzenpaar und Gefolge überall herzlich willkommen geheißen und feierten gemeinsam mit den Gästen ausgelassen den Fasching.

Besonders eindrucksvoll bleiben für das Prinzenpaar und sein Gefolge sicher die Besuche in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen in Erinnerung. Auch Auftritte beim ÖZIV-Ball oder bei der Lebenshilfe sorgten für bewegende und emotionale Momente. Im Laufe der Saison wurden zahlreiche Prinzenpaarorden an verdiente Persönlichkeiten verliehen, humorvolle prinzliche Gesetze verkündet und viele Tanzschritte auf den Bällen des Leiblachtals getanzt. Die Prinzenpaarshow wurde dabei bei jedem Auftritt mit begeistertem Applaus belohnt.

Ein Höhepunkt war traditionell der Gumpige Donnerstag: Am Dorfplatz wurde Bürgermeister Andreas Kresser symbolisch entmachtet und der Gemeindeschlüssel an das Prinzenpaar übergeben. Auch der Kinderball am Faschingsdienstag im Leiblachtalsaal sorgte für große Begeisterung – rund 400 Kinder feierten dort gemeinsam mit Prinzenpaar, Gefolge und Raubrittern ausgelassen den Fasching.

Stolz ist die Gilde auch auf die Kindergarde Hörbranz. Die jungen Tänzerinnen absolvierten in dieser Saison besonders viele Auftritte und präsentierten ihr einstudiertes Programm mit großem Können. Das Publikum zeigte sich bei jedem Auftritt begeistert und belohnte die Darbietungen mit viel Applaus.

Beim traditionellen Familienumzug in Hörbranz spielte das Wetter zwar nicht ganz mit, doch trotz Nieselregens wurde der kleine, aber feine Umzug durchgeführt. Mit großem Einsatz verwandelten die Raubritter die Veranstaltung erneut in ein gelungenes Familienfest. Besucher und Teilnehmer zeigten sich zufrieden und lobten die Organisation.


Die Hörbranzer Raubritter beweisen dabei Jahr für Jahr, dass nicht die Größe einer Gruppe entscheidend ist. Unter der Leitung von Komtur Ritter Wolfgang Schön organisiert die kleine, engagierte Mannschaft zahlreiche Veranstaltungen: vom Faschingsauftakt am 11.11. über den Raubritterball und den Kinderball bis hin zu Kindergarten- und Schulbesuchen, Auftritten in Seniorenheimen und der Bürgermeisterabsetzung. Bei allen Terminen begleiten die Raubritter das Prinzenpaar als „Leibgarde“, koordinieren Auftritte und unterstützen das Regentenpaar nach Kräften.
Komtur Ritter Wolfgang Schön und sein Vize Ritter Christian Fetz zeigen sich beeindruckt vom gemeinsamen Einsatz: „Es ist auch für uns immer wieder erstaunlich, was wir zwölf Raubritter gemeinsam auf die Beine stellen. Das funktioniert nur mit Zusammenhalt, Begeisterung und viel Freude an der Sache.“ Gleichzeitig bedanken sich die Raubritter bei allen Helfern, Unterstützern, Veranstaltern und Besuchern, die mit ihrem Engagement und ihrer Teilnahme dazu beitragen, das Faschingsbrauchtum im Leiblachtal lebendig zu halten.
Ein besonderer Dank gilt dem Prinzenpaar, das auch in dieser Saison für Begeisterung, Unterhaltung und viele unvergessliche Momente gesorgt hat.
Mit einem kräftigen „RUGGI RUGGI HOH“ verabschieden sich die Hörbranzer Raubritter nun in die Sommerpause – bevor im kommenden November wieder eine neue Faschingssaison eingeläutet wird.




