Das Protokoll vom letzten Landesverbandstag in Nenzing findet ihr auf der Homepage zum Nachlesen.
Die Funkenzunft Gantschier bieten nach dem offiziellen Teil einen gemütlichen Ausklang an.
Aus Platzgründen bittet die Funkenzunft Gantschier, dass pro VVF Mitgliedsverein maximal 2 Delegierte am Landesverbandstag teilnehmen.
ACHTUNG: Das ist keine öffentliche Veranstaltung, sondern NUR ausschließlich für Verbandsvereine - somit bitte KEINE Werbung außerhalb eures Vereins machen!
Bereits zum sechsten Mal meistern die Embser Schlossnarren als Ausrichter den Vorarlberger Landesnarrentag. Die 39. Auflage am Sonntag, den 12. Januar 2025 steht ganz im Zeichen des 60-jährigen Bestehens der großen städtischen Zunftorganisation.
Groß ist die Vorfreude auf das närrische Mega-Event allemal, fand der letzte gemeinschaftliche Auftakt der VVF-Mitglieder zuletzt beim Narrentag 2020 in Schlins statt. Nachfolgend galt es aufgrund der Pandemie das närrische Kulturgut auf Sparflamme zu zelebrieren, während die fünfte Jahreszeit gegenwärtig wieder für alle Generationen im Ländle mit einer hohen Identifikation behaftet ist. „Ich freue mich sehr, dass wir mit den jubilierenden Embser Schlossnarren einen sehr erfahrenen Ausrichter zur Hand haben“, fiebert auch Landesverbandspräsidentin Barbara Lässer dem Großereignis entgegen. Übrigens, für die Lustenauerin ist es der erste Landesnarrentag seit ihrem Amtsantritt im Frühjahr 2021. „Mein Dank gilt den Schlossnarren für ihr Engagement und den Einsatz zur Durchführung der herausfordernden Veranstaltung“, so die Verbandsvorsitzende abschließend mit dem Verweis auf die hohe Bedeutung der närrischen Gemeinschaft und deren Bräuche und Traditionen.
VVF Präsidentin Barbara Lässer
Frühschoppen Landesnarrentag 2020 in Schlins
Stolzer Geburtstag
Das landesweite Treffen der im Verband beheimateten Vereine avanciert diesmal aber nicht nur zu einem farbenprächtigen und lautstarken Spektakel, gilt es auch, einen stolzen Geburtstag gebührend zu feiern. So gehen die ersten Akzente des jubilierenden Vereins (damals ein Faschingskomitee) auf das Jahr 1965 zurück. Interessant ist auch, dass 1983 mit der Stadterhebung von den Schlossnarren ein Narrentag durchgeführt wurde. Ab diesem Zeitpunkt bildete dann ein Reigen an Ritterpaaren – davor wurden die närrisch-königlichen Hoheiten als Prinzenpaare betitelt – die Spitze der Narrenorganisation. Zuletzt hatten Ritter Martin I. Hämmerle und Ihre Lieblichkeit Sandra Hämmerle diese Funktion inne. Die närrische Identifikation zur einstigen Grafenstadt etabliert sich zudem im Wappen der Schlossnarren, wo ein auf dem Kopf stehender Steinbock mit dem Palast von Hohenems zu sehen ist.
Unvergessliches Erlebnis
„Der Narrentag in Vorarlberg ist weit mehr als nur eine Tradition, er markiert auch unvergessliches und enthusiastisches Erlebnis für Klein und Groß“, ist sich Karl-Heinz Sutter als Präsident der Embser Schlossnarren sicher. Die Vorbereitungen dazu laufen im 5-köpfigen OK-Team mit Dagmar Peschl (Umzug), Alexandra List und Kurt Jechsmayer (Wirtschaft), Thomas Kertel (Koordination Verband) und Präsident Sutter (Gesamtleitung) seit gut einem Jahr. Am ersten Sonntag nach Dreikönig werden rund 250 HelferInnen – größtenteils aus den 11 eigenen Mitgliederorganisationen des städtischen Dachverbandes – für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Zeitgerecht für das Jubiläum präsentiert sich das Leitungsgremium der Schlossnarren auch im neuen Outfit.
Zunft Embser Sschlossnarren Gruppenfoto 2024
OK Team LNT Hohenems 2025
Präsident Karl-Heinz Sutter (Embser Schlossnarren)
Großer Umzug im Herrenried
Unbestrittener Höhepunkt ist der große Umzug ab 13.30 Uhr mit knapp 100 Gruppen und 3.000 Aktiven im Stadtteil Herrenried. Zuvor gibt es den öffentlichen Frühschoppen mit viel Show von Garden, Gugga, Fanfaren und Schalmeien sowie dem Kinderprogramm im Tennis-Event-Center, wo pünktlich um 11.11 Uhr die Fasnat offiziell von VVF-Präsidentin Lässer im Beisein der Zunft-Delegationen aus beinahe allen Landesteilen ausgerufen wird. Nach dem Umzug bildet das bunte Narrentreiben im Tennis-Event-Center den geselligen Ausklang des Landesnarrentages 2025 in der Nibelungenstadt. Zur An- und Abreise empfehlen die Organisatoren die Nutzung von Bus und Bahn. Festhalle und Umzugsstrecke sind vom Bahnhof Hohenems in wenigen Gehminuten erreichbar.
Etwa 250 Akteure sorgten bei der VVF-Landesgardegala für eine dreieinhalbstündige Show der besonderen Art im voll besetzten Spannrahmen in Hard.
Traditionell gibt es für die Vorarlberger Narretei eine Woche nach dem Funkenbrauch in gewisser Weise ein bewegendes Nachspiel. Auch diesmal mobilisierte die längst etablierte VVF-Veranstaltung alle Generationen, als mit dem „Flashmob“ der Reigen an Darbietungen der Kinder-, Teeny- und Gardedamen eindrucksvoll Fahrt aufnahm. „Das ist bestimmt die richtige Wahl“, schmunzelten einige Gäste in Anbetracht der tags darauf stattfindenden Gemeindewahlen bei der Begrüßung von Irmi Heinzle als Obfrau der Hardar Mufängar. Die Mitglieder des Vereins fungierten nach 2016 erneut als Gastgeber der Gardegala.
Tosender Applaus
Tosenden Applaus ernteten die kleinen und großen Stars auf der Bühne schon im ersten Teil mit den Gardetänzen von den begeisterten Besucherinnen und Besucher, darunter etliche Abordnungen der Zünfte, viele Familien sowie VVF-Präsidentin Barbara Lässer mit den beiden Vizepräsidenten Jürgen Staubmann und Christof Huber, Landesgardereferentin Tanja Dietrich mit Gatten und Landeselferrat Günter „Gü“ Dietrich, Landeszere und Webmaster Gernot Reumüller, Fasnatratvorsitzender Stefan Ellensohn sowie Fasnatrat und VVF-Altpräsi Michel Stocklasa.
Präzision und Leidenschaft
Während Michaela Kleiner und Matthias Hagen (Mufängar) gekonnt mit Witz und einem eigenen Gala-Slogan durch das Programm führten, zeigte sich auch NEG-Präsidentin Petra Müller (Närrische Europäische Gemeinschaft) von der eindrucksvollen Jugendarbeit, der Präzision und Leidenschaft der Ländle-Garden beeindruckt. Apropos Leidenschaft: Diese lässt sich zu Beginn des nächsten Jahres mit Sicherheit beim Landesnarrentag – ebenso in Hard – erleben. Einen lautstarken Vorgeschmack dazu lieferte der Schalmeienzug Lauterach vorab in der Pause der Gala am 15. März 2025.
Fantasie- und Ideenreichtum
Mit gleich zehn Showtänzen unterstrichen die Garden im zweiten Teil die Vielfalt und das kreative Wirken, ehe abschließend das sprichwörtliche Ende der Narrensaison 2024/2025 mit dem Dank an Valentina Kleiner für die federführende Organisation vor Ort nochmals gefeiert wurde. „Die Gardegala war wieder einmal ein Genuss für Augen und Ohren. Die Vorführungen waren an Fantasie- und Ideenreichtum auf höchstem Niveau, resümierten Präsidentin Lässer und Landesgardeleiterin Dietrich mit dem Dank an die vielen Trainerinnen und Trainer sowie Garden für die Vorbereitungen und Proben samt den „Mufängar“ als Ausrichter.